Historie 

Grundgedanke

Der Landesbeirat Holz soll ein offenes, bundeslandweites Informations- und Diskussionsforum aller an der Holzabsatzförderung interessierten Kreise sein.

 

1953 

Die ARGE HOLZ wird als überregionale und branchenübergreifende Organisation von Verbänden, Forstverwaltungen und Unternehmen der Forst und Holzwirtschaft gegründet. Ihre Aufgabe besteht im Gemeinschaftsmarketing „Forst und Holz“. Dazu kommuniziert sie über Holz und seine Verwendung im Bauwesen gegenüber Baufachleuten und Bauherren. Bewerkstelligt wird dies durch regional angesiedelte Fachberater.

 

1974

Auf Ebene der Bundesländer werden Landesbeiräte gebildet. Dabei handelt es sich um „Runde Tische“,
die sich aus Reihen der Holzverbände und Forstverwaltungen sowie den Fachberatern der ARGE HOLZ zusammensetzen. Den Anfang macht Bayern. Der Forstabsatzfonds wird errichtet. Er geht mehr oder weniger aus der „Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA)“ hervor, die seit dem Jahr 1970 Agrarprodukte bewirbt und über die Erzeugung und Verwendung von Lebensmitteln informiert.

Landesbeiräte unterstützen die Arbeit der Fachberater dadurch, dass ihr Schwerpunkt auf Öffentlichkeitsarbeit liegt:

  • Informationsaustausch zwischen den an der Holzabsatzförderung interessierten Kreisen
  • Initiierung, Finanzierung und Realisierung konkreter Marketing-Maßnahmen auf Landesebene
  • Unterstützung des Regionalen Fachberaters der ARGE HOLZ bei der Durchführung von Projekten

1990

Der Forstabsatzfonds wird errichtet. Er geht mehr oder weniger aus der „Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA)“ hervor, die seit dem Jahr 1970 Agrarprodukte bewirbt und über die Erzeugung und Verwendung von Lebensmitteln informiert.

 

1998

Aus dem Forstabsatzfonds geht der Holzabsatzfonds hervor. Belange der Holzwirtschaft halten Einzug in das Holzmarketing. Die Logik der Wertschöpfungskette „Forst und Holz“ wird Kernstück der Marke „Natürlich Holz“.

 

2001

Die ARGE HOLZ fährt ihren Geschäftsbetrieb gezwungenermaßen zurück. Sie gerät durch sinkende Beiträge seitens der Verbände der Holzwirtschaft in eine immer größere finanzielle Abhängigkeit zum Holzabsatzfonds. In der Folge werden Teile (INFORMATIONSDIENST HOLZ mit seiner Fachberatung)
vom Holzabsatzfonds übernommen. Der Holzabsatzfonds richtet ein Regionalmarketing ein, das im Wege von regionalen Marketingmanagern die Arbeit der Landesbeiräte materiell und finanziell unterstützt. Startschuss ist die „Offensive Holz“ (01.09.2001).

 

2002

Aus dem Runden Tisch „Landesbeirat Holz Bayern“ wird ein e.V. (13.12.2002). Die Mitglieder sind bis heute (mit Ausnahme des Gründungsmitglieds Firma O. Lux GmbH & Co. KG) unverändert. Seine Marketing-Maßnahmen fokussieren in erster Linie Leuchtturmprojekte aus dem öffentlichen Zweckbau und privaten Wohnungsbau. Im Zuge dessen engagiert sich der Landesbeirat in erster Linie an Hochschulen/Universitäten und bringt sich in Regionalinitiativen „Forst und Holz“ ein.

 

2009

Der Holzabsatzfonds stellt bedingt durch ein BGH-Urteil seine Arbeit ein.
Die Landesbeiräte hingegen setzen ihre Arbeit weiterhin fort.

 

2010

Alle Landesbeiräte – mit Ausnahme von Bayern – vereinigen sich zur Allianz der Landesbeiräte Holz (ehemals www.allianz-holz.de).

 

2011

Die Marketingvereinigung proHolz Bayern wird gegründet. Nach einer dreijährigen Einarbeitungsphase kommuniziert proHolz Bayern die wirtschaftlichen Belange der Waldbewirtschaftung und Holzverwendung gegenüber Personen, die sich kritisch mit Fragen der Natur und Umwelt beschäftigen.

 

2014

Die Arbeit des Landesbeirat Holz Bayern fokussiert sich zunehmend auf Hochschulen und Universitäten. Dahinter steht die Mission „Holzbaukultur an Hochschulen etablieren“, die sich an Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens adressiert.

 

2016

Der Stallbau hält Einzug in das Holzmarketing des Landesbeirats. Er ist ein wunderbares Erkenntnisobjekt für Kreislaufwirtschaft. Dabei gibt er Antworten auf zentrale Fragen unserer Gesellschaft: Tierwohl, Verwendung des eigenen Holzes, landschaftsgerechte Architektur und zimmermannsmäßige Baukultur.

 

2018

Zum Jahresende wird der Sägebereich des Verband der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern/Thüringen e.V. (VHK) ausgegliedert und ab dem Jahr 2019 mit der Deutschen Säge- und Holzindustrie (DeSH) verschmolzen. Dadurch endet die Mitgliedschaft der Interessensvertretung der bayerischen Säger im Landesbeirat.